Galileis Bildarchivierungssystem verwendet die Speicherung, Umwandlung und Abbildung verschiedener Bildformate als „Thumbnails“, normale Bilder oder Originale sowie ihrer Links in der Datenbank als medizinische Parameter der Probanden. Gleichzeitig wird es als Voraussetzung angesehen, dass ein Bildgebungsverfahren bereits installiert ist und ein entsprechendes Bild nur einem Probanden zugeordnet werden muss bzw. dass ein Bild angefordert, bearbeitet und dann zugeordnet wird.
Die Speicherung und Zuordnung von Bildern zu bestimmten experimentellen Fällen kann in verschiedenen Arbeitsphasen („Workflow“) durchgeführt werden. Einerseits kann ein individueller Fall mit Zugang zu einem bestimmten Bild-Archiv mittels eines manuellen Links mit seinen medizinischen Parameten verknüpft, andererseits auch eine ganze Arbeits-Liste durch einen automatisch abgespeicherten Link mit einem oder verschiedenen Bildarchiven verbunden werden.
Weiterhin initiiert die Verwendung von Arbeitslisten automatisch den Aufbau einer entsprechenden parallelen "Directory"-Struktur auf der Festplatte. Diese "Directory"-Struktur anthält alle Schlüsselkriterien als Namen einzelner Ordner, so dass die zugehörigen Bilder nur durch „Drop and Drag“ in die entsprechenden Ordner befördert werden.
In einem sogenannten „aktiven Ordner„ werden diese "Directories" nun komprimiert und anschließend auf den Bildarchivierungsserver transportiert. Dort werden die Bilder mit einem "Perl"-Skript und „Image Magic“ komprimiert und in verschiedene Formate konvertiert beziehungsweise ihre zugehörigen Links als medizinische Daten in der Datenbank gespeichert.
Das Bildarchivierungssystem wird mit einer vorkonfigurierten Hardware beziehungsweise Software geliefert und kann gegenwärtig mit einer Speicherkapazität von einigen 100 MB bis zu 7,4 TB unter Verwendung eines Standard NAS (Network Attached Storage) zur Verfügung gestellt werden.
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